OpenSea mit riesiger Datenpanne, E-Mail-Adressen wahrscheinlich mit Betrügern geteilt

Die Nutzer der größten NFT-Auktionswebsite OpenSea werden zur Vorsicht gemahnt, da ihre E-Mail-Adressen abgegriffen und an mögliche Betrüger weitergegeben wurden. Der Verstoß geht auf einen Mitarbeiter des OpenSea-Partners Customer.io zurück, der "seinen Zugang missbraucht" hat, um E-Mail-Adressen an eine "nicht genehmigte externe Partei" weiterzugeben.

OpenSea hat zwar die Anzahl der betroffenen Konten nicht geklärt, behauptet aber, dass alle früheren und aktuellen Nutzer der Website davon ausgehen sollten, dass sie betroffen sind. Die Angelegenheit wurde an die Polizei weitergeleitet, es bleibt jedoch abzuwarten, ob eine Untersuchung eingeleitet wird.

" Wir haben vor kurzem erfahren, dass ein Mitarbeiter von Customer.io, unserem E-Mail-Zustellungsanbieter, seinen Mitarbeiterzugang missbraucht hat, um E-Mail-Adressen herunterzuladen und mit einer nicht genehmigten externen Partei zu teilen", heißt es in einer Erklärung von OpenSea. "Bitte bleiben Sie wachsam in Bezug auf Ihre E-Mail-Methoden und achten Sie auf jede Art von Versuch, sich als OpenSea per E-Mail auszugeben."

Dies ist nicht der erste Verstoß, der OpenSea in diesem Jahr trifft. Wie wir im Februar berichteten, wurden NFTs im Wert von 1,7 Millionen Dollar von Opensea-Benutzern gestohlen, weil die Website auffällig anfällig war. OpenSea bestreitet, dass dies der Fall war, wurde jedoch von Nutzern verklagt, die seine offensichtlich schlechten Sicherheitsverfahren anprangerten.

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Darüber hinaus hat die Website auch eine Reihe von gestohlenen Produkten organisiert. Dazu gehören Kunstwerke, ganze YouTube-Netzwerke und auch mit Photoshop bearbeitete Bilder von Prominenten. Sehr unangenehm war, dass ein Nutzer Prominente mit Photoshop in Pornos verwandelt hat, die dann als NFTs auf der Seite verkauft wurden. Dies stellte die Fähigkeit von OpenSea in Frage, die dort angebotenen Produkte zu überprüfen.

Das ganze Ausmaß der aktuellen Kontroverse ist noch nicht bekannt. Mehrere Nutzer sind jedoch verärgert über OpenSea und fordern eine bessere Sicherheit sowie mehr Offenheit in dieser Angelegenheit.