Netflix‘ neueste Richtlinie zur gemeinsamen Nutzung von Passwörtern war anscheinend ein Fehler

Netflix hat kürzlich neue Richtlinien veröffentlicht, um das „Problem“ der Passwortfreigabe zu lösen. Diesen Richtlinien zufolge müssen Sie Ihre Geräte mindestens einmal im Monat mit dem Wi-Fi an Ihrem Hauptstandort verbinden, um etwas auf Netflix zu sehen. Um den Hauptstandort festzulegen, verwendet Netflix „IP-Adressen, Geräte-IDs und Kontoaktivitäten“, um herauszufinden, ob sich das Gerät an Ihrem Hauptstandort befindet. Allerdings hat Netflix jetzt eine Erklärung veröffentlicht, in der es heißt, dass die neuen Richtlinien irrtümlich veröffentlicht wurden, da sie nur in bestimmten Ländern in Kraft treten sollten.

Wie berichtet von Apple Insider (via Der Streamable), sagte ein Netflix-Sprecher: „Gestern ging für kurze Zeit ein Help-Center-Artikel mit Informationen, die nur für Chile, Costa Rica und Peru gelten, in anderen Ländern online. Wir haben ihn inzwischen aktualisiert“. Dies könnte jedoch bedeuten, dass der Artikel auch in anderen Ländern eingeführt wird und nur die Tatsache, dass er so schnell für andere Länder veröffentlicht wurde, ein Fehler war.

Siehe auch :  Es gibt ein God of War Kartenspiel, und es ist wunderschön

Der größte Auslöser für den Kreuzzug von Netflix gegen die gemeinsame Nutzung von Passwörtern war der Abonnentenrückgang im Jahr 2022. Im zweiten Quartal 2022 verlor Netflix mehr als eine Million Abonnenten, was den stärksten Rückgang seit über einem Jahrzehnt bedeutete. Infolgedessen hat das Unternehmen im vergangenen Jahr verschiedene Methoden eingeführt, um die gemeinsame Nutzung von Passwörtern ein für alle Mal zu unterbinden.

So wurde beispielsweise eine günstigere, werbefinanzierte Stufe eingeführt, um die Nutzer zu ermutigen, sich ein eigenes Konto zuzulegen. Es wurden sogar neue Funktionen eingeführt, mit denen man Trittbrettfahrer aus seinem Konto werfen und sein Profil auf ein separates Konto übertragen kann. Allerdings scheint das Unternehmen mit seinen neuesten Richtlinien vorsichtig zu sein, da es verlangt, dass man sich mindestens einmal im Monat an einem bestimmten Ort aufhält, was nicht für jeden möglich ist.

Berichten zufolge arbeitet Netflix an einem Triple-A-Live-Service-Spiel und baut sein eigenes internes Spieleentwicklungsstudio auf. Außerdem arbeitet Netflix offenbar an einem Cloud-Gaming-Dienst im Stil von Google Stadia mit einem völlig anderen Geschäftsmodell.

Siehe auch :  Dragon Age-Entwickler stürzen sich auf Rando, der Dreadwolf ein "aufgewecktes Desaster" nennt

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert