Ubisoft-Mitarbeiter haben das Unternehmen in Scharen verlassen

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Die Mitarbeiter von Ubisoft haben das Unternehmen im vergangenen Jahr in Scharen verlassen. Die Spielebranche insgesamt hat in letzter Zeit viele Fähigkeiten eingebüßt, doch Ubisoft war davon stärker betroffen als die meisten anderen Entwickler.

Nach Angaben von Axios haben einige der Mitarbeiter von Ubisoft diese Massenabwanderung tatsächlich als "fantastischen Exodus" und auch als "Aderlass" bezeichnet.

Ubisoft ist eines der größten Unternehmen in der Videospielbranche. Der Entwickler beschäftigt derzeit mehr als 20.000 Mitarbeiter in über 40 Werkstätten auf der ganzen Welt. Die Werkstätten in Montreal und Toronto haben in den letzten 6 Monaten angeblich jeweils über 60 Mitarbeiter verloren. Der massenhafte Weggang hat das Tempo der wiederkehrenden Projekte offensichtlich beeinflusst.

Die Auslöser für diese Massenabwanderung sind vielfältig und reichen von geringer Bezahlung und großen Chancen an anderen Orten bis hin zu Meinungsverschiedenheiten über phantasievolle Anweisungen und dem schlechten Umgang mit Übertretungen im Arbeitsumfeld. Ein früherer Mitarbeiter nannte das Unternehmen "ein sehr leichtes Ziel für Arbeitgeber". Ein weiterer äußerte seine Enttäuschung über die Art und Weise, wie das Unternehmen geführt wurde. "Die Verwaltung und das kreative Auskommen mit dem Nötigsten haben mich wirklich abgeschreckt."

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Ubisoft behauptet, in den letzten acht Monaten 2.600 Mitarbeiter eingestellt zu haben, um diesen Verlust an Mitarbeitern auszugleichen. "Unsere Fluktuation liegt heute ein paar Prozentpunkte über dem, was normalerweise der Fall ist", erklärte Anika Give, Head of People Procedures. "Aber sie liegt immer noch innerhalb der Branchennormen." Die Fluktuationsrate bei Ubisoft wird mit zwölf Prozent angegeben und liegt damit deutlich über der der meisten Konkurrenten wie EA oder Legendary.

Dies geschieht inmitten der zahlreichen aktuellen Skandale bei Ubisoft. Mitarbeiter beschweren sich seit Monaten darüber, wie mit Fehlverhalten umgegangen wird, was zum Rücktritt mehrerer entscheidender Persönlichkeiten des Unternehmens führte. "Sie betonten regelmäßig, dass sie 'vorankommen' und auch 'nach vorne schauen', während sie die Probleme, Sorgen und auch das Schluchzen ihrer Mitarbeiter ignorierten", so ein Mitarbeiter. "Die Glaubwürdigkeit des Unternehmens war viel zu sehr am Ende. Es ist wirklich peinlich."

Ubisoft unternimmt derzeit eine Menge Veränderungen. Wie es mit dem Unternehmen weitergeht, ist eine Frage der Debatte, aber die Mitarbeiter müssen auf jeden Fall ein Teil des Prozesses sein.

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