Sifu's Kungfu Brawling wird von einem Studio voller weißer Entwickler hergestellt

Sifu ist, wie verschiedene andere Spiele, die mit dem östlichen Kino verbunden sind, ein stilvoller Kung-Fu-Kracher, der sich um die schnellen Faustschläge chinesischer Kampffilme dreht. Die bisherigen Trailer zeigen einen sorgfältig choreografierten Tanz von wütenden Schlägen und Roundhouse-Kicks, die von einem jungen Kung-Fu-Profi ausgeführt werden, der auf Rache aus ist und versucht, die Drahtzieher hinter dem Mord an seiner Familie zu beseitigen. Dies sind vertraute Szenen, die von den Kampfsequenzen des chinesischen Actionkinos beeinflusst sind; die vielen Streifen sowie Remakes des chinesischen Einzelhelden Wong Fei Hung, Bruce Lees "Geballte Faust der Wildheit" sowie "Go Into the Dragon", zusammen mit der ganzen Sammlung von Jackie Chan-Kampfstilfilmen

Dieser filmische Einfluss ist etwas, das Sloclap, das Studio hinter Sifu, offen angezogen hat. In einer kurzen Erklärung an PC-Spieler erklärte der ausführende Produzent Pierre Tamo, dass "die Fantasie, die wir uns wünschen, der Traum eines Jackie-Chan-Films ist, in dem es um einen gegen mehrere geht, während Absolver eher ein 1 gegen 1 war", und bezog sich dabei auf den vorherigen Kämpfer des Studios.

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In der Tat scheint Sifu ein Videospiel im Stil des Kampfspiels Absolver zu sein, in dem man seine eigene Kampfhaltung einnehmen und personalisieren kann und sich für bestimmte Nahkampfangriffe gegen angreifende Feinde entscheiden kann. Sloclap zitierte auch Bruce Lee auf Twitter:

Aber wie schon Ghost of Tsushima, ein Spiel, das im vormodernen Japan angesiedelt ist, wurde Sifu komplett von einer Gruppe weißer Designer entwickelt; auch sein Spezialist, Ben Colussi - ein Kampfkünstler, mit dem sie zusammenarbeiteten, um die Handkämpfe in Sifu zu choreografieren, und der auch als eine Art sozialer Betreuer von Sifu fungierte - ist ein weißer Kampfmusiker, der sich mit Pak Mei auskennt, einer der feindseligeren Arten der chinesischen Kampfkünste. Laut einem Videoclip hinter den Kulissen erzählte Colussi außerdem, dass er eine Reise nach China unternommen und sich den Kampfstil selbst angeeignet hat, während das Studio Colussi zusätzlich gebeten hat, sicherzustellen, dass die "Wuguan" des Videospiels - die Trainingshallen der Kampfmusiker - echt sind.

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Sloclaps Aufmerksamkeit für Details ist lobenswert in einer Branche, die nur das absolute Minimum an Abwechslung und Darstellung bietet, und auch ein winziger Teil von mir ist froh, eine wohlwollende Darstellung chinesischer Kampfkünste zu sehen, ohne dass das Spiel rassistische Sprüche wie schnurrbartzwirbelnde Bösewichte mit Fu Manchu-Gesichtsbehaarung in Betracht zieht. Ich habe die Trailer gesehen, zahlreiche Gameplay-Videos genossen und zu meiner großen Erleichterung festgestellt, dass es keine falsch geschriebenen chinesischen Wörter und auch kein Philosophieren über das Prinzip der "Ehre" gibt, weder vom Protagonisten selbst noch von den Spielemachern. Dennoch ist es schade, dass keiner der Hauptdarsteller des Workshops - nicht einmal der Profi, den sie angestellt haben - Chinese oder Orientale ist, vor allem für ein Spiel, das eine chinesische Hauptfigur, eine komplett chinesische Schauspielerriege und auch schlagbare Mafiosi beinhaltet. Diese Inkongruenz spricht Bände über eine mehrheitlich weiße Industrie, die nicht-weiße Kulturen liebt, sich aber vor allem sträubt, den strukturellen Rassismus in der Branche zu testen. Man kann dies derzeit an den Handlungen - gelegentlich an der Feindseligkeit - in den Spielen sehen, die von chinesischen Designern und Studios entwickelt oder unterstützt werden. Die Häufigkeit dieser Rückmeldungen wird natürlich viel offensichtlicher, wenn es sich um etwas handelt, das sich um Tencent und Mihoyo dreht.

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Trotzdem erwarte ich immer noch die Veröffentlichung von Sifu. Die Faustkämpfe im Spiel sehen wirklich aufregend aus, und auch das vorsätzliche Altern des Protagonisten bei jeder einzelnen Niederlage klingt so, als ob es eine gute Balance zwischen dem schlampigen Verprügeln von Gangstern und einer viel kalkulierteren Herangehensweise an den Kampf schaffen würde. Darüber hinaus bin ich gespannt, welche Rolle Sifu bei den Spielern spielen wird - und wie sich die chinesischen Kampfkunst-Einflüsse des Spiels auf dem Bildschirm niederschlagen werden. Tarno muss in Betracht ziehen, sein Bildschirmfoto zu transformieren auf seiner Workshop-Webseite allerdings an eine andere Person als Kim Jung Un.

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