Quantic Dream hat eine Stellungnahme zum Gerichtsfall Toxic Workplace abgegeben

Im März 2018 veröffentlichten drei französische Presseorgane, Canard Computer, Le Monde und Mediapart, Berichte über Quantic Dream, den Entwickler hinter Fahrenheit, Beyond: Two Souls, Detroit: End Up Being Human, und auch Hefty Rain. Laut diesen Artikeln hatte der Programmierer ein sehr giftiges Arbeitsumfeld geschaffen, das unter anderem Probleme, Beschimpfungen, die Verwendung von Pornos und Nazi-Empfehlungen mit sich brachte.

Diese bestätigte Einstellung führte dazu, dass die gesamte IT-Abteilung von Quantic Dream das Unternehmen verließ, zusätzlich zu einem Rechtsstreit, der nach fast 3 Jahren der Entscheidungen am 7. April zu einer Entscheidung zu Gunsten des Programmierers führte. Quantic Desires hat nämlich eine öffentliche Erklärung zu dieser Frage.

" Im Januar 2018 wurden in drei in der französischen Presse veröffentlichten Artikeln schwere Anschuldigungen gegen Quantic Dream erhoben, in denen insbesondere eine "giftige" Unternehmenskultur beschrieben wurde, die durch "frauenfeindliche", "sexistische", "homophobe" und "rassistische" Verhaltensweisen gekennzeichnet sei, sowie durch angebliches finanzielles Fehlverhalten und auch durch beabsichtigte "Freiheiten, die mit der Arbeitsgesetzgebung genommen wurden". Diese Anschuldigungen, die von dem Unternehmen, seinen Vorgesetzten, seinen Personalvertretern sowie seinen Mitarbeitern offiziell bestritten und durch objektiv nachprüfbare Wahrheiten widerlegt wurden, haben die Ehre und den Ruf der Werkstatt schwer geschädigt", heißt es im ersten Teil der Erklärung.

Weiter heißt es, dass drei Urteile des Pariser Arbeitsgerichts zunächst bestätigten, dass in dem Unternehmen kein schädliches Umfeld herrschte, das die Überwachung tatsächlich schnell auf das Anliegen der "störenden Fotomontagen" ausgerichtet hatte. In zwei weiteren Urteilen wurden diese Punkte bestätigt, und das jüngste Urteil vom 7. April "wies alle Klagen der Mitarbeiter ab und verurteilte sie zur Zahlung einer beträchtlichen Entschädigung an Quantic Dream."

Die Erklärung diente dazu, die Position von Quantic Dream zu stärken, da neben diesen Urteilen auch eine Reihe von aktuellen und ehemaligen Mitarbeitern den Programmierer bestätigten. Darüber hinaus hätten die CNIL und eine Reihe anderer staatlicher Behörden den Workshop im Rahmen des Prozesses überprüft und ebenfalls keine Probleme gemeldet. Jedem der Vorwürfe wird auf verschiedene Weise nachgegangen.

Schließlich fasst die Erklärung zusammen: "Diese objektiven, genauen und auch bewiesenen Komponenten, die von den qualifizierten Justiz- oder Verwaltungsorganisationen bestätigt wurden, zeigen unbestreitbar, dass die in diesen Artikeln enthaltenen Behauptungen unrichtig waren und wahrscheinlich die Ehre und auch den Ruf der Werkstatt schädigen. Quantic Desire hat sich entschieden, diese Elemente heute zu veröffentlichen, um die Aufzeichnungen richtig zu stellen. Quantic Dream bekräftigt einmal mehr die Werte, die der Workshop schon immer in seinen Videospielen und auch innerhalb des Unternehmens bewahrt hat, nämlich Humanismus, Inklusivität und das Recht der Menschen, sich selbst zu verwirklichen."

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