Es sieht nicht so aus, als hätte Nintendo die Joy-Cons mit dem Hardware-Update repariert

Nintendo hat die Joy-Cons der Switch mit dem aktuellen Hardware-Upgrade zwar modifiziert, aber das scheint nichts zu sein, was das gefürchtete Abdriften stoppt.

Nintendo hat einen uneingeschränkten Appell seine Hände mit der Switch über. 2 Jahre nach ihrer Markteinführung nähert sich die Konsole bereits der Marke von 40 Millionen verkauften Geräten. Zum Vergleich: Das ist mehr als die Wii U und der GameCube zusammen und sogar mehr als das beliebte Nintendo 64.

In einer Welt, in der die Entwickler Konsolen und Spiele sofort auf den Markt bringen wollen, um einen Vorsprung vor der Konkurrenz zu haben, wird es sicherlich immer wieder Probleme geben, die später behoben werden müssen. Die Switch ist da keine Ausnahme. Das größte Problem der Switch, mit dem sich Nintendo bisher auseinandersetzen musste, ist die Joy-Con-Abweichung. Die Joy-Con-Analogsticks der Konsole reagieren nach einer gewissen Zeit der Abnutzung auch dann, wenn sie nicht berührt werden.

Obwohl die Joy-Con-Drift seit der Markteinführung der Switch ein bekanntes Problem ist, wurde sie vor kurzem in den Mittelpunkt des Interesses gerückt. Das liegt daran, dass eine Sammelklage gegen Nintendo eingereicht wurde. Seitdem repariert Nintendo jede Art von Switch, die mit der Joy-Con-Verschiebung zu kämpfen hat, absolut kostenlos und erstattet auch denjenigen, die für die Leistung bezahlt haben, bevor das Problem aufflog.

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Man sollte annehmen, dass die allerneuesten Switches, die ganz offensichtlich über fein abgestimmte Joy-Cons verfügen, ohne das Drift-Problem auskommen würden. Wie auch immer, laut Spawn Wave scheint das nicht der Fall zu sein. "Ich sehe keine offensichtlichen Bemühungen, viel von dem zu verändern, worüber die Leute gemeckert haben", sagt der YouTuber und hält sich an einen Geräte-Teardown und einen Vergleich zwischen der alten und der neuen Version.

Es ist schwer vorstellbar, dass Nintendo tatsächlich nichts gegen das Drift-Problem mit den Joy-Cons der Switch unternommen haben soll. Das Problem kostet sie offensichtlich eine Menge Geld und lässt die Firma dabei nicht gerade gut aussehen. Sollte das Abdriften bei dieser neuen Hardware mit modifizierten Joy-Cons weiterhin auftreten, wird sich Nintendo sicherlich in einem noch schwierigeren Szenario wiederfinden, als es ohnehin schon ist.

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