Entlassene Netflix-Autoren erhalten nur zwei Wochen Abfindung

Gestern haben wir berichtet, dass ein Team von Autoren bei Netflix nach weniger als einem Jahr unerwartet entlassen wurde. Jetzt sind weitere Details aufgetaucht, aus denen hervorgeht, dass die Mitarbeiter - die nach eigenen Angaben vor Monaten von dem Streamingdienst "aggressiv umworben" wurden - nach ihrer Kündigung nur zwei Wochen Abfindung erhalten haben.

Darüber hinaus berichtet ein Autor, dass einige von ihnen vor kurzem für den Job umgezogen sind, ohne dass die Chefs angedeutet hätten, dass ihre Position in Gefahr sei. Dies geschieht, da Netflix nach einem Rückgang der Abonnenten und des Aktienkurses mehrere Kostensenkungsmaßnahmen ergreift, von denen viele Mitarbeiter im gesamten Unternehmen betroffen sind.

Diese neuen Informationen stammen von der Daily Beast, die mit ehemaligen Mitarbeitern der Netflix-Fanseite Tudum gesprochen hat. In dem Bericht heißt es, dass bisher mindestens zehn Autoren entlassen wurden, obwohl die Chefs große Versprechungen über ein positives Arbeitsumfeld machten, als sie sie von ihren früheren Autorenstellen abwarben.

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Die ehemaligen Mitarbeiter sagen, man habe ihnen redaktionelle Freiheit und keine Leistungsquoten versprochen. Diese Freiheit wurde jedoch Berichten zufolge ignoriert, wobei den Autoren später mitgeteilt wurde, dass sie sich nicht kritisch über Netflix-Inhalte äußern oder sogar diejenigen zitieren dürften, die dies tun.

Außerdem wurden einige Mitarbeiter offenbar nur wenige Wochen vor ihrer Entlassung befördert, was den Schritt umso überraschender macht.

"Das war alles eine verdammte Lüge", sagt eine der Quellen, die über ihre Zeit bei Tudum sprechen. "Warum tun sie das alles? Hatten sie einfach nur Geld, das sie aus steuerlichen Gründen verbrennen mussten oder so, und haben uns deshalb einfach eingestellt? Sie hätten doch wenigstens ein Jahr warten können."

Die Warnzeichen zeigten sich offenbar recht schnell, sogar schon in der ersten Woche. Die Mitarbeiter sagen, dass es beim Start der Website kein Twitter-Konto gab, um ihre Inhalte zu bewerben. Die Website konnte auch keine Videoeinbettungen unterstützen - eine wichtige Funktion für eine Website, die Netflix-Inhalte bewerben soll. Das größte Problem zeichnete sich nach vier Monaten ab, als eine Umstrukturierung des Unternehmens bereits in Arbeit war, die zu noch weniger kreativer Kontrolle führte.

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Netflix hat sich zu dieser Nachricht nur wenig geäußert. Netflix hat sich geweigert, die Zahl der entlassenen Autoren zu nennen, und hat sich auf einen Kommentar beschränkt: "Unsere Fan-Website Tudum ist eine wichtige Priorität für das Unternehmen."

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