Mann wegen Brandstiftungsdrohungen für eine mögliche „Wiederholung von Kyoto Animation“ gegen Square Enix verhaftet

Nur wenige Wochen nach der Katastrophe von Kyoto Animation geriet das Spieleunternehmen Square Enix in Gefahr. Der 40-jährige Kenichi Hiratsuka wurde wegen Todesgefahr gegen Square Enix verhaftet, wobei er eine mögliche „Wiederholung von Kyoto Animation“ angab. Dies ist die zweite erhebliche Todesgefahr für Square Enix in diesem Jahr, nach einem Vorfall im März, als sich ein Mann darüber aufregte, wie viel Geld er für ein Spiel ausgegeben hatte.

Diese Drohungen folgen direkt auf die unglückliche Brandstiftung bei der Kyoto Computer Animation. Mehr als 30 Menschen wurden getötet, als ein Mann das Filmstudio in Brand steckte. Dies war ein Schock für das ganze Land (und auch für die Welt), da Japan normalerweise ein risikofreies Land ist, in dem die Zahl der Gewaltverbrechen gering ist. Möglicherweise wollte Hiratsuka den Anschlag mit seinen Gefahren wiederholen.

Kyoto Computer Animation Feuer

Kenichi Hiratsuka hatte sich über ein Videospiel von Square Enix aufgeregt, das für die Todesfälle verantwortlich war. Als er von der Polizei verhört wurde, erklärte er: „Ich war sauer, weil ich in einem Spiel zu Tode gekommen bin, also habe ich die Mail geschickt.“ Die Mail enthielt mehrere Drohungen, in denen er sein Geld zurückverlangte und auch die Möglichkeit einer Wiederholung der Ereignisse vor einigen Wochen androhte.

Diese Nachricht folgt auf zwei schreckliche Schießereien in den USA, bei denen innerhalb von 24 Stunden in Texas und Ohio 31 Menschen ums Leben gekommen sind. Beide Erschießungen erschütterten die USA, die mit Waffengewalt und Erschießungen zu kämpfen haben. Die seit langem vorgebrachte Behauptung, Videospiele seien eine Quelle physischer Gewalt (und ein möglicher Grund für die Schießereien), tauchte wieder einmal auf. Diese Behauptungen sind zwar völlig unberechtigt, aber die Information, dass ein Mann aufgrund eines Videospiels ein Geschäft abzufackeln drohte, macht die Sache nicht besser.

Viele Menschen stehen auf der Seite der aktuellen schrecklichen Ereignisse, die in letzter Zeit die Nachrichten beherrscht haben. Japan ist immer noch von der lächerlichen Tragödie in der Kyoto-Computeranimation erschüttert, und die Vereinigten Staaten befinden sich immer noch mitten in einer heftigen Krise. Erst vor ein paar Tagen löste ein Motorrad, das am Times Square eine Fehlzündung hatte, eine Massenpanik aus, da die Menschen dachten, es handele sich um Schüsse aus einer Waffe. Das Wichtigste ist jedoch, dass Square Enix und seine Mitarbeiter in Sicherheit sind und dass die Bedrohung durch die Polizei schnell eingedämmt wurde.

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