Zynga auf Shoppingtour
Social Games-Entwickler Zynga ist derzeit sehr häufig in den News vertreten. Wollte das Unternehmen zuerst ein eigenes Portal für seine Spiele aufbauen, wohl, um sich etwas vom Social Network Facebook und dessen Facebook Credits zu lösen, wurde kurz darauf ein 5-Jahres-Deal zwischen den beiden Parteien abgeschlossen. Einen ähnlichen Deal ging der Social Games-Entwickler auch mit dem Yahoo!-Netzwerk ein, um hier die erfolgreichsten Spiele anzubieten. Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass Zynga das chinesische Social Gaming-Unternehmen XPD Media und die in Austin, Texas ansässige Firma Challenge Games gekauft hat.
Der Schritt Richtung China mit XPD Media eröffnet Zynga einen der größten Internet-Märkte der Welt. Wie viel sich Zynga dies hat kosten lassen, wurde nicht bekannt gegeben. In Peking soll jedoch ein neues Studio unter der Führung von XPD Medias CEO Robin Chan entstehen. Das auf Casual Games spezialisierte Unternehmen Challenge Games hat die beiden erfolgreichen Spiele Warstorm, ein Fantasy-Sammelkartenspiel, und das Manager-Game Ponzi im Portfolio, das Zyngas Produktpalette in diesen Bereichen ergänzt. Auch bei dieser Übernahme wurde nicht bekannt gegeben, wie viel Geld Zynga auf den Tisch gelegt hat, jedoch zeigt ein Eintrag bei der US Securities and Exchange Commission, dass es mindestens $ 20,5 Millionen gewesen sein müssen.
Mit dem Kauf beider Unternehmen baut Zynga seine Stellung als eines der größten Social Games-Unternehmen weiter aus und eröffnet sich nicht nur neue Märkte, sondern auch frische Zielgruppen. Vor allem der Vormarsch Richtung China ist ein strategisch wichtiger Schachzug.

am 7. June 2010 um 14:31 Uhr.
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