Social Games-Alleinherrscher Facebook?

facebookFacebook ist mit über 450 Millionen Nutzern das größte Social Network. Klar, dass hier auch die meisten User für Social Games zu finden sind. Auf der anderen Seite bedeutet dies aber auch, dass die Konkurrenz enorm groß ist und es vor allem neuen Unternehmen zunehmend schwerer fällt, Fuß zu fassen. Eine solche Vormachtsstellung von Facebook auf dem Markt der Social Games könnte natürlich auch dazu führen, dass das Netzwerk einen immer höheren Anteil an den Einnahmen der Entwickler fordert und ihnen auch immer höhere Auflagen stellt, was jüngst die Diskussion um die Facebook Credits aufzeigte.

Was können neue Unternehmen und die Firmen im Social Gaming-Business tun, die sich nicht länger auf Facebook einlassen wollen oder können? Eine Möglichkeit ist, auf andere Social Networks auszuweichen, wie etwa MySpace oder die VZ-Netzwerke, da hier viele User warten. Zwar mag hier die Nutzerbasis kleiner sein, doch dafür ist die Konkurrenz nicht so groß. Einige Entwickler tun dies auch bereits, sei es zusätzlich oder völlig ohne Facebook.

Allerdings zeigt auch der große Rückgang an Nutzern von Zyngas und damit Facebooks Top-Social Game FarmVille, dass selbst die Big Player um ihren Platz kämpfen müssen. Denn so gut manche Spielideen auch sind, sie können trotzdem mit der Zeit zu einer Übersättigung bei den Usern führen. Und genau dies ist auch eine Chance für kleinere Unternehmen mit interessanten, ideenreichen, neuen Spielen zu punkten und damit “im Rang aufzusteigen”. Wie sich die Strukturen der Social Games-Unternehmen auch verändern, der Kampf um die User hat erst begonnen.

Ein Kommentar zu “Social Games-Alleinherrscher Facebook?”

  1. GameBizz-Newsflash 28. Juni 2010 | GameBizz.de - Der Blog für Online Games Business

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