Must Read: Ernstzunehmender Wirtschaftsfaktor mit Potenzial:PC-Games, Konsolen-Games und mobile Games
So lautet auch der Titel, der veröffentlichten Analyse des Deutschen Bank Research Teams. Auf mehr als zwölf Seiten analysiert der Autor Dr. Stefan Heng den Gamesmarkt. Die verschiedenen Arten der Monetarisierung werden genauso vorgestellt, wie die derzeitigen Trends in den Verkaufszahlen. Kurze Definitionen von Schlagworten, wie virtuelle Güter oder Serious Games, und deren Einteilung werden gegeben und machen die Studie insgesamt zu einem sehr interessanten Artikel, der einen guten Einstieg und Überblick in die Gamesbranche bietet.
GameBizz stellte dem Autoren, Dr. Stefan Heng, ein paar kurze Fragen:
GameBizz: Herr Dr. Heng, was genau war die Absicht des Deutsche Bank Research Teams eine Studie über den Games-Markt zu schreiben?
Dr. Stefan Heng: Deutsche Bank Research ist die von Chefvolkswirt Prof. Dr. Norbert Walter geleitete Denkfabrik der Deutsche Bank Gruppe. Wir analysieren die für die Bank relevanten Trends in Wirtschaft, Gesellschaft und auf den Finanzmärkten einschließlich ihrer Chancen und Risiken. Mit unseren Analysen adressiert die Mitarbeiter und Kunden der Deutschen Bank sowie die (Fach-) Öffentlichkeit aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik.
Mein Aufgabenschwerpunkt bei Deutsche Bank Research liegt bei der volkswirtschaftlichen Analyse des durch innovative Informations- und Kommunikationstechnologien getriebenen strukturellen Wandels. Von besonderer Relevanz dabei sind die Themenbereiche Telekommunikation, neue Medien, innovative Bezahlsysteme, Web 2.0, RFID und eben auch Games. In dieser Funktion verfasste ich bereits einige Studien und Buchbeiträge.
Mit meiner Studie “PC-Games, Konsolen-Games und mobile Games: Ernstzunehmender Wirtschaftsfaktor mit Potenzial” wollte ich – als im Games-Bereich “exotischer“ Volkswirt – nun die Komplexität der Branche aufzeigen und die sich daraus ableitenden Herausforderungen herausarbeiten, die dem interessierten Laien nicht immer deutlich sind.
GameBizz: Wie sind Sie an die Studie herangegangen? Was genau waren die Schwierigkeiten bei der Analyse des Marktes?
Dr. Stefan Heng: Bei meinen Studien nutze ich eine breite Fülle von Informationsquellen; angefangen von Ausarbeitungen anderer Forschungsinstitute, über Ad-Hoc-Meldungen bis hin zu etlichen intensiven Diskussionen mit anderen Branchenkennern. Jedes der von mir zu bearbeitenden Themen hat seine speziellen Herausforderungen, die meine Tätigkeit richtig spannend machen. Eine große Herausforderung dieser Arbeit bestand darin, die Konsistenz der aus den verschiedensten Quellen gesammelten Insides kritisch unter die Lupe zu nehmen. Diese Herausforderung geht u.a. darauf zurück, dass die Games-Branche in der amtlichen Statistiken bislang nicht gesondert erfasst wurde. Erst seit kurzem sind die Verantwortlichen dabei, eine amtliche Datengrundlage jenseits der Veröffentlichungen privatwirtschaftlicher Institute zu erstellen. So will das Statistische Bundesamt mit der neuen Klassifizierung der Wirtschaftszweige (WZ 2008), die im zweiten Halbjahr 2009 umgesetzt werden soll, auch die neue Klasse „58.21 Verlegen von Computerspielen“ einführen. Zwar müssen wir mit einem gewissen Maß an Unschärfe insbesondere bei den Betrachtungen “junger” Segmenten immer Leben. Ich denke aber, dass die anstehende neue Klassifikation der Wirtschaftszweige des Statistischen Bundesamts uns bei tiefergehenden Analysen ein Stück weiterbringt.
GameBizz: Vielen Dank für die Beantwortung der Fragen!
Dr. Stefan Heng kontaktiert man am besten per E-Mail: stefan.heng@db.com

am 21. June 2009 um 09:53 Uhr.
[...] an, der damit einen guten Einstieg und Überblick in die Gamesbranche bietet. Studie (PDF), GameBizz Thomas Gigold Tags: keine vorhanden 21.06.2009, 09:53 [...]
am 20. October 2009 um 10:40 Uhr.
[...] Wirtschaftsfaktor geworden. Unter anderem wurde dies unterlegt durch aktuelle Studien der Deutschen Bank Research beziehungsweise Bitkom. Der Markt wächst sowohl horizontal (immer mehr Leute spielen) als auch [...]
am 8. February 2010 um 12:21 Uhr.
[...] Wirtschaftsfaktor geworden. Unter anderem wurde dies unterlegt durch aktuelle Studien der Deutschen Bank Research beziehungsweise Bitkom. Der Markt wächst sowohl horizontal (immer mehr Leute spielen) als auch [...]