Interessantes von der GamesCom

gamescomWährend sich die Entertainment Area langsam aber sicher füllt, leeren sich im Gegensatz dazu die Gänge der Business Area. Viele gute Gespräche wurden anscheinend geführt. Die angereisten Firmen sind weitesgehend zufrieden, doch viele sind sich einig: Leipzig war besser. Ein Stückchen Loyalität und Melancholie schwingen da wohl mit.

Und so verwundert es einen auch nicht, dass bereits nach dem ersten Tag gemunkelt wurde, ob die GamesCom nicht doch an den angekündigten 200.000 Besuchern scheitern wird. Schaut man jedoch in die Innenstadt Kölns, abseits des Trubels auf der Messe, bemerkt man schnell, dass die Stadt Köln vieles gemacht hat, um die hochgesteckten Ziele zu erreichen: Die Ringe wurden gesperrt, viel Werbung in und um Köln und selbst am Hamburger Hauptbahnhof konnte man große Plakate für die GamesCom sichten. Für den Aufwand sollte Köln auch belohnt werden. Möglich ist es, denn bedingt durch die erste Schulwoche der Kölner Schüler darf man mit einem wahren Besucheransturm am Wochenende rechnen.

Neben diesen ersten Eindrücken der Messe, gab es auch noch andere Erkenntnisse im Online Games Business:

- osteuropäische Online Games Anbieter könnten von den derzeitigen Keyplayers unterschätzt werden

- Alexander Piutti startet bald mit seinem neusten Projekt popmog

- Zeit ist Geld. Das merken besonders Entwickler bei dem Versuch ihr erstes Spiel selber zu publishen

- Es geht nicht allen Online Games Anbietern finanziell gut, auch wenn die Branche boomt

- Wenn man den VCs glauben darf, haben viele Publisher noch sehr große Defizite in der Vermarktung ihrer Produkte

- Mülltüten für die Aussteller beim Aufbau ihrer Stände kosten 6,90€ (angeboten durch die Messe Köln)

Ein Kommentar zu “Interessantes von der GamesCom”

  1. gamescom: Große Zahlen, Kleine Enttäuschungen - GamesDienst

    [...] nun zumindest einmal zuhören. Onlinewelten, Chip, pressakey, Basicthinking, heise, playmassive, GameBizz Thomas Gigold Tags: gamescom 24.08.2009, 10:16 [...]

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