Bigpoint teilt Spieler in Core- und Casualgamer

bigpointMit der Eröffnung des neuen Games-Portals Bipogames.com führt der Hamburger Browsergames-Anbieter Bigpoint eine Trennung der Spieler in Casual- und Coregamer durch. Auf Bipogames können User ab sofort kleine Arcade-, Geschicklichkeits- oder Puzzlespiele spielen, während die bisherigen Marken wie Dark Orbit, Deepolis, Seafight oder das nächstes Jahr erscheinende Poisonville unter dem Begriff “Core” laufen. Beide Inhalte sind über Verlinkungen miteinander verbunden.

Gleichzeitig baut Bigpoint die Angebote im Bereich der Social Games weiter aus. Dies bedeutet umfangreichere Community-Features für Spieler wie direkt einsehbare neuste Highscores oder Koordination von Clanaktivitäten. Aber auch die Anbindung an Social Networks wie Facebook oder etwa Twitter will Bigpoint ausbauen, indem Spieler Daten an diese Netzwerke übertragen können. “Durch die Ausgliederung der Casual-Inhalte kann sich Bigpoint.com besser auf die Bedürfnisse der Core-Gamer konzentrieren. Die Nachfrage nach Mini- und Casual-Games steigt immer mehr. Wir möchten diesen Spielern mit Bipogames ein eigenes Portal bieten, auf dem sie Inhalte finden, die genau ihren Bedürfnissen entsprechen”, erklärt Bigpoint-Gründer und CEO Heiko Hubertz.

Hier stellt sich die Frage, ob es wirklich eine Unterteilung der Browsergames-Spieler in “Core” und Casual” braucht. Setzen sich Browsergames-Spieler nicht sowieso aus “Casualspielern” zusammen? Während bisher der Begriff “Coregamer” für die Spieler gedacht war, welche sich monatlich ein oder mehrere Retail-Spiele kaufen und hierfür ihren PC ständig aufrüsten oder viel Geld und Zeit in ihr Lieblings-Online-Rollenspiel wie World of Warcraft, Everquest oder Lord of the Rings Online stecken, bezeichnete die Beschreibung “Casualgamer” auch Browsergames-Spieler, die wenig Zeit für ihr Hobby haben. Eine erneute Unterteilung scheint unnötig und kompliziert. Und lassen sich die Browsergames-Spieler überhaupt in diese beiden Kategorien einteilen?

Der Vorstoß von Bigpoint im Bereich Social Games ist zwar beim derzeitigen Boom nötig, wirft aber auch Fragen auf. Wäre es nicht sinnvoller, die Spiele direkt auf einem Social Network wie Facebook anzubieten? Eine Konkurrenz zu einem großen sozialen Netzwerk zu schaffen wird für Bigpoint sicher keine leichte Aufgabe und ob sich Spieler auf mehr als einem Netzwerk aufhalten wollen, ist fraglich. Auch, ob die User etwa von Facebook auf Bipogames.com von Bigpoint nur aufgrund der Spiele wechseln, wenn sie selbst tausende an Games zur Auswahl haben, ist zweifelhaft.

3 Kommentare zu “Bigpoint teilt Spieler in Core- und Casualgamer”

  1. Bigpoint startet erstes Facebook-Spiel | GameBizz.de - Der Blog für Online Games Business

    [...] allerdings erst diese Woche das eigene Casual Games Portal bipogames an den Start ging, auf dem Bigpoint kleine Action- Arcade, Geschicklichkeits- oder etwa [...]

  2. Ray

    BiPo Games? BiPo? Hat das was mit sexuellen Vorlieben zu tun oder doch eher mit bipolarer Störung? :-D

  3. Social Gaming aus Deutschland | GameBizz.de - Der Blog für Online Games Business

    [...] die in Hamburg ansässige Bigpoint GmbH Ende vergangenen Jahres den Dienst Bipogames startete, mit dem eine Art eigenes Social Network geschaffen werden sollte, startete das Unternehmen im [...]

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